
LIEBE LANDKREISBÜRGERINNEN, LIEBE LANDKREISBÜRGER,
unser Landkreis steht vor wichtigen Entscheidungen. Gesundheit, Bildung, Energie, Wirtschaft und Finanzen sind Themen, die in den kommenden Jahren mit Klarheit und Verlässlichkeit gestaltet werden müssen. Dafür braucht es Mut, bewährte Wege weiterzugehen – und zugleich Offenheit, Neues zu wagen, wenn es unseren Landkreis voranbringt. Dafür trete ich an.
Ich kandidiere als Ihr Landrat, weil ich überzeugt bin, dass unser Landkreis Altötting seine Stärken bewahren und zugleich mehr erreichen kann. Entscheidend ist, dass wir die wichtigen Schwerpunkte setzen und Lösungen finden, die im Alltag spürbar sind.
Unser Landkreis ist mein Zuhause. Hier lebe ich seit vielen Jahren mit meiner Frau und unserem Sohn, die ihrerseits politisch und ehrenamtlich aktiv sind. Meine Kompetenzen aus meinen Funktionen in der Wacker Chemie AG, insbesondere die lange Zeit als Betriebsrat und Aufsichtsrat sowie meine kommunalpolitische Erfahrung motivieren mich, Verantwortung zu übernehmen.
Als ehemaliger Marathonläufer weiß ich: Es kommt nicht auf die ersten 100 Meter, sondern auf das Durchhaltevermögen an. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam und beharrlich an der Zukunft unseres Landkreises arbeiten! Bei der Wahl zum Landrat am 8. März bitte ich um Ihr Vertrauen und um Ihre
Stimme.

ÜBER MICH
- Kreisrat im Kreis Altötting und Stadtrat in Burghausen
- Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss des Kreistags
und des Stadtrats, Aufsichtsratsmitglied Burghauser
Touristik GmbH - Co-Sprecher des Kreisvorstands
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Altötting - 32 Jahre Erfahrung als freigestellter Betriebsrat bei
der Wacker Chemie AG und 24 Jahre Aufsichtsrat im
Wacker-Konzern - Leidenschaftlicher Tennisspieler
- Verheiratet, ein Kind
- Und ich bewerbe mich als Ihr Landrat!

ZUKUNFTSFÄHIGE WIRTSCHAFT
Die starke Industrie zusammen mit dem Mittelstand im Landkreis haben sich auf den Weg zur Transformation hin zu einer nachhaltigen, elektrifizierten Wirtschaft gemacht. Als Landrat will ich dies mit all meinen Möglichkeiten unterstützen und koordinieren. Ein Schlüssel dazu ist die Energiewende, die aktiv und gemeinwohlorientiert so vorangetrieben werden muss, damit sich in Zukunft die Rahmenbe-dingungen nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die Privathaushalte verbessern.
Dazu gehören auch Bürgerbeteiligungskonzepte. Als Landrat setze ich mich dafür ein, dass bis 2028 ein Leuchtturmprojekt im Landkreis mit der EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS) auf den Weg gebracht wird. Beispielhaft sollen alle geeigneten Dachflächen von Landkreis-Liegenschaften mit PV-Anlagen bestückt werden.
MIT BUS UND BAHN UNTERWEGS
Die über Jahrzehnte vernachlässigte Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr in unserem Landkreis muss so zügig wie möglich wieder Anschluss zur Gegenwart finden. Bei der Elektrifizierung unseres Eisenbahnnetzes handelt es sich um keine Raketenwissenschaft, sondern vielmehr um eine Frage des politischen Willens. Ich werde mich als Landrat dafür stark machen, dass endlich die Strecken Mühldorf – Freilassing, Mühldorf – Burghausen und Mühldorf – Simbach/Inn ausgebaut und elektrifiziert werden. Zu lange wurde einseitig auf die Straßeninfrastruktur gesetzt.
Die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur intelligent verknüpft mit einem attraktiven Omnibus-Netz ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen, die sich im Landkreis ansiedlen wollen. Als überzeugter Radfahrer setzte ich mich selbstverständlich auch für einen zügigen Ausbau der Fahrradweg-Infrastruktur ein.


BILDUNG NACH PLAN
Die Grüne Kreistagsfraktion hat zu Beginn der letzten Wahlperiode einen fraktionsübergreifenden Antrag zur Erstellung eines Schulkonzepts mit initiiert. Obwohl dieser Antrag mehrheitlich angenommen wurde, kam er bis heute nicht zur Umsetzung. Dafür sind zwei kostspielige Einzelplanungen in der Schublade verschwunden.
Mittlerweile befindet sich die zweitgrößte Berufsschule Bayerns in einem erbärmlichen Zustand. Als Landrat werde ich diesen Beschluss unverzüglich umsetzen und mich dafür einsetzen, dass auch Mittel aus dem Bundessanierungsfond über die Landesebene in den Landkreis fließen.
Bildung ist unsere Zukunft und der Fachkräftemangel unsere Herausforderung, weshalb jede Investition in diesen Bereich in Zukunft mehrfach zurückfließt.